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CSI Budapest

Nach erwähntem Bade (siehe Artikel „Budapest“) kamen wir dann nach 2h zum Auto zurück und mussten feststellen, dass es aufgebrochen worden war.

Genommen wurde glücklicherweise nur Geld und die alte (Ersatz-/Notfall-)Kamera, auf der sich keine nicht an weiteren Orten gesicherten Bilder befinden.

Trotzdem wollten wir die Polizei kommen lassen, damit wir einen Rapport vorweisen können, für die Hausratversicherung. Leider stellte sich dies nicht als kurzes Unterfangen heraus. Angefangen damit, dass wir auf dem Tonband des Polizeinotrufs keine Silbe verstanden haben. Dafür durften wir dann auf die Hilfsbereitschaft von anderen zählen, die uns die Polizei riefen und sagten, dass wir auf die Polizei warten sollen, die kämen dann und wären informiert, dass sie einen Übersetzer vom Deutschen oder Englischen (oder wenn’s sein muss halt vom Französischen :-)) mitnehmen sollten.

Damaliger Zeitpunkt: ca. 22.15.

Um ca. 1Uhr fuhr dann so etwas wie ein Polizeiwagen vor, den wir herangewunken hatten. Dieser hatte leider noch gar nichts von unserem Problem verstanden und war dem Englischen etwa so mächtig wie seinerzeit Helmut Kohl oder aktueller wie Herr Oettinger der Stolz Baden-Württembergs (siehe: http://www.youtube.com/watch?v=8bGKfvBG9sM

Die Kommunikation gelang trotzdem und es stellte sich heraus, dass es sich um Hilfspolizisten handelte, welche dann wiederum andere Hilfspolizisten riefen, die des Englischen mächtig waren (es war ein ziemliches Happening auf dem Mittlerweile verlassenen Parkplatz). Diese informierten Wiederum die Polizei, welche die Hilfspolizisten anwiesen mit uns zu warten bis sie kämen. Es wurde eine lange Nacht und wir tranken Bier, Kaffee, Energiedrinks, rauchten eine Menge Zigaretten und stellten erstmals unseren Campingtisch auf (also erstmals im „Ernsteinsatz“).Es ergaben sich interessante Gespräche mit den Hilfspolizisten 2, welche ihren Job FREIWILLIG als Dienst an der Allgemeinheit (nebst ihrer eigentlichen Arbeit) verrichteten. Es handelte sich aber keinesfalls um Jobbink Anhänger, trotz leicht kruder Bürgerwehrmentalität.

Um 5Uhr kamen dann die Leute von der Spurensicherung (diesmal keine Hilfspolizisten), welche noch Fingerabdrücke nehmen (wollten) nachdem wir das Auto ja zuvor bereits – mangels Bemerken des „Einbruchs“ – mehrfach geöffnet hatten (Johanna lachte herzhaft über diesen aus unserer Sicht eher sinnlosen Versuch). Es wurden dann auch Nummer aufgestellt und x-Fotos gemacht (wir trauten uns dann leider nicht mehr, alles ebenfalls zu Fotografieren (man soll uns ja nicht mangelnden Respekt vor der Polizeiarbeit vorwerfen können).

Jedenfalls hatten wir dann um ca. 7Uhr endlich unseren Rapport in der Hand zu Handen der Hausratsversicherung – leider Ungarisch, aber falls die Versicherung sich versichern will, dass wir die ganze Sache nicht erfunden haben, können sie ja den Rapport übersetzen lassen.

Weil wir uns dann nicht trauten, vor dem Polizeiposten illegal zu campieren, fuhren wir weiter, schliefen in einer Nebenstrasse ca 1,5h und fuhren dann wieder weiter (siehe Fahrt durch Westrumänien).

Disclaimer: Verzeiht, wenn der Bericht ev. etwas unzusammenhängend ausgefallen sein sollte, aber die Übermüdung macht sich je länger je mehr bemerkbar.

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Budapest

Budapest ist eine sehr beeindruckende Stadt und deswegen auch sehr stark von TouristINNen besucht. Trotzdem haben wir versucht, das Beste daraus zu machen und – weil wir halt auch zu dieser Gattung gehören – uns ins Getümmel geworfen.

Diesmal hatten wir auch etliche Mühe, eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden (verschiedene Jugendherbergen waren leider schon ausgebucht und so haben wir schliesslich einen Campingplatz in den Budapester Aussenbezirken für die erste Übernachtung ausgesucht.

Zur Entspannung vom „Touri-Trubel“ haben wir uns dann ein altehrwürdiges Open-Air-Bad ausgesucht und uns bestmögliche entspannt.

Leider war dies dann nicht ganz unser Abschluss des Kapitels Budapest, doch dies ist eine andere Geschichte, die wir euch ein anderes Mal erzählen werden (bzw. siehe Artikel: CSI-Budapest).

P.S.: Schreibfehler seinen bitte verziehen, da wir sehr übermüdet sind und momentan keine Kondition haben, unsere Artikel vor der Veröffentlichung nochmals zu redigieren.

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Szentendre

Szentendre ist eine kleine Künstlerstadt in der Umgebung von Budapest, gleicht teilweise dem Montmartre (ist aber noch nicht ganz so touristisch)

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Györ

Györ war ein Spontaneinfall, weil’s halt grad so auf dem Weg lag. Gibt dazu nichts spannendes zu berichten, der Vollständigkeit halber sei die Erwähnung aber gestattet.

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