Archiv der Kategorie: Rumänien

Vama Veche

Vama Veche war ein wunderbarer Strand, an dem es viele wild zeltende Leute hatte (und unser wildes Campieren wohl auch erstmals nicht illegal war).

Abendessen gab’s in einem netten Fischrestaurant direkt am Strand, wo Johanna mutigweise einen unbekannten Fisch bestellt hat (siehe Foto), welcher wunderbar gemundet hat.

Ausserdem haben wir ein nettes rumänisches Ehepaar getroffen, welches eine kleine Strandbar führen und mit denen wir uns lange über das Leben in Rumänien unterhalten haben. So mieten die Beiden die Bar während der Sommersaison und schlafen wohl häufig auch in derselben (in der Nacht auf Sonntag haben sie wohl nur 4h geschlafen und sahen auch entsprechend übernächtigt aus). Die Frau ist 21, studiert BWL und hat bereits ein 1 1/2 Jahre altes Kind. Bei den tiefen Löhnen muss man sich schon Fragen, wie sie das alles unter einen Hut bringt. Jedenfalls haben sie uns erzählt, dass man im Spital für die Geburt den Arzt, die Hebamme usw. direkt zu bezahlen hat, man ansonsten keine Betreuung erhält. Auch ein Zimmer im Studentenwohnheim gibt es nur gegen direkte Bezahlung des Zuteilenden. Dasselbe gilt für einen Job nach abgeschlossenem Studium, es braucht zuerst einen „Zustupf“ für den Arbeitsvermittler, damit man einen entsprechenden Job erhält; insgesamt halt eine Art von Korruption allenthalben.

Ausserdem gab es einen tollen Strand und endlich einen ersten Besuch im Meer (allerdings nur Fabian, Johanna war’s doch noch etwas zu kalt).

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Mangalia und Umgebung

In der Umgebung  Mangalias hatte es viele Feriensiedlungen mit tollen Namen für einen Science-Fiction Fan (die Siedlungen sind auch eher als Modern zu bezeichnen, allerdings eher in einem architekturgeschichtlichen Sinne).

In Mangalia gab es dann noch lustige alte Damen, bei denen man sich  auf der Strasse wägen lassen konnte (auf dieses Phänomen sind wir dann auch in Varna vermehrt gestossen).

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Constanza

Als nächstes haben wir einen kurzen Abstecher nach Constanza gemacht, eine irgendwie dreckige Stadt mit vielen zahmen „wilden“ Hunden, viel angefangenen, aber unvollendeten Bauvorhaben und mit einem riesigen Hafen.

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Rumänische Schwarzmeerküste / Mamaia

Anschliessend ging es die Schwarzmeerküste entlang weiter. Wir haben dann am Strand bei Mamaia übernachtet (ich wollte zwar ins Wasser, aber ausgerechnet an diesem Tag war es eher kalt…). Auch unser Abendessen haben wir am Strand eingenommen.

P.S.: Die Lichter, die ihr im Dunkeln sehen könnt kommen von der grössten rumänischen Raffinerie (Rompetrol).

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Das Donaudelta

Im Donaudelta gibt es kein Vorankommen mehr auf den Strassen. Wir haben also ein Boot mit Fahrer gemietet und (zusammen mit einem französischen Ehepaar) einen Kurztrip durch das Delta gemacht.

Es hatte unglaublich viele Vögel und das Wasser war sehr sehr warm, was wohl v.a. auf Fäulnisprozesse der Vegetation zurückzuführen ist (es roch auch des Öfteren streng nach Schwefel und Methan).

Die komische Frucht, die ihr seht, ist eine Wasserkastanie oder Wassernuss (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Wassernuss).

 

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Durch die Walachei

Hier noch ein paar Impressionen unserer Fahrt durch die Walachei.

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Parken in Bukarest

Die Leute in Bukarest parken überall. So ist die rechte Fahrspur meist gar nicht zu gebrauchen (was auch der Fall sein kann, wenn nur je eine Fahrspur pro Richtung existiert).

Ganz mühsam wird es dann, wenn das Auto, das vor einem fährt einfach anhält und am Ort parkt und man dann gezwungen ist die Spur zu wechseln. Dabei wird man dann an x-Mal – und das ausgiebig, nicht so ein scheues Hupe-Drücken – angehupt.

Ausserdem scher sich niemand darum, dass er/sie beim seitlichen Einparken nicht genügend Platz vorfindet; zur Not wird einfach Vorwärts in den Seitwärtsparkplatz geparkt.

Fahrspuren verlieren sich, es hat dutzende sehr tiefe Schlaglöcher und auf mögliche Passanten gilt es auch noch zu achten. Ich denke mal, es war ein gutes Türkei und China Training.

P.S.: Die Autos auf den Bildern sind allesamt geparkt, inklusive der gesamten Fahrspur.

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Bukarest

Bukarest war der verkehrstechnische Wahnsinn. Dank der grossen Unübersichtlichkeit haben wir uns dann auch entschieden, mal wieder illegal im Auto zu übernachten. Leider war es unglaublich heiss und wir waren dann am zweiten Tag schon sehr früh unterwegs.

Aufgefallen sind uns die vielen Kirchen, welche sich auch eines ausserordentlichen Besucherandrangs erfreuen durften (es hat wohl enorm viele sehr gläubige Leute (v.a. Frauen jeden Alters) und in denen auch fast immer irgendeine Messe stattzufinden schien (Fotos zu machen war trotzdem kein Problem, auch wenn der Priester mit dem Weihrauchtopf auf einen zu schritt).

Einen längeren Besuch haben wir dann Ceaucescus „Volkspalast“ abgestattet, dem offiziell zweitgrössten Gebäude der Welt (nach dem Pentagon).

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Durch die Karpaten

Es ging gemütlich weiter durch die Karpaten, eine wunderschönen Landschaft mit reicheren und sehr ärmliche Bauerndörfchen. Auf de Bergen lag Schnee und wir (obwohl auch auf mancher Anhöhe) schwitzten wie die Finnen in der Sauna.

Abend erreichten wir dann Targoviste und assen dort (weil wir halt nicht mehr lange suchen wollten) eine Pizza. Johanna bereute es dann während des Essens bitterlich, keine Margharita bestellt zu haben (Kommentar Johanna: „ooouuuh, warum hab ich mich nur zu so viel Experimentierfreude hinreissen lassen).

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Bran – „Schloss des Dracula“

Auch Bran bzw. das Schloss von Bran müssen natürlich besucht sein, da wahrscheinlich Vlad Tepes, der Sohn des Vlad Dracul und das historische Vorbild für Bram Stokers Dracula, dort gehaust haben soll. Es ist in der Tat ein sehr sehr herziges Schloss (aber halt keinesfalls gruselig).

Anbei ein paar Impressionen dazu:

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