Archiv der Kategorie: Nepal

Lumbini

Lumbini besuchen wir, weil hier Siddharta Gautama zur Welt gekommen sein soll, der später zum Erleuchteten (Buddha) wurde. Er sprang seiner Mutter unter einem Baum aus der Hüfte, nachdem diese zuvor noch ein Bad genommen haben soll. Drei Tage später verstarb sie dann (wohl aufgrund der unkonventionellen Geburtsweise).
Jedenfalls sollen hier in Lumbini deshalb ein Park und Tempel aller buddhistischer Nationen errichtet werden.
Der Park ist zwar da und auch die Hauptgedenkstelle unter einem Baum, jedoch befinden sich die meisten Tempelanlagen noch in Bau und bestehende wirken mangels Mönchen irgendwie leblos.
Dafür ist der ganze Ort noch sehr untouristisch und man kann in Ruhe durch den riesigen Park spazieren, die Karte, welche man am Eingang zwecks Orientierung erhält, ist jedoch beinahe unbrauchbar, da lauter Dinge eingezeichnet sind, welche noch gar nicht gebaut wurden und auch noch nicht in Angriff genommen worden sind.

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Chitwan Nationalpark

Als wir in Sauraha, dem Ort am Rande des Chitwan Nationalparks ankommen, organisieren wir uns gleich eine sogenannte Dschungel-Paket mit Hotel und Elefantenreiten und Bootstour und und und. Allein in den Nationalpark zu gehen sei scheinbar nicht ratsam, da es immer wieder zu tödlichen Begegnungen mit Nashörnern käme (so steht’s zumindest in unserem Reiseführer).
Auch besorgen wir uns eine Mausefalle; die einzig erhältliche besteht allerdings aus Leim und einem Teller, in dessen Mitte man Speisen arrangieren soll, damit die Maus auch einen Anreiz hat, uns sozusagen auf den Leim zu gehen (wir finden es zwar etwas tierquälerisch, aber dies ist hier das Standardmausfallenmodell und wie gesagt das einzig erhältliche).
Im Hotel angekommen, räumen wir mal wieder das ganze Auto aus und platzieren die Mausefalle. Dann geht es gleich los mit dem Programm und wir machen einen Spaziergang durch die Dörfer der Einheimischen und hin zu einer Elefantenfarm. Nach dem Abendessen gibt es noch eine hochtouristische – aber trotzdem noch interessante –
Volkstanzaufführung, bei der eine indische Reisegruppe, welche das Hotel beinahe vollständig belegt, nach einiger Zeit begeistert mittanzt und auch Johanna noch d
so lange von den indischen Damen zum Mittanzen aufgefordert wird, bis auch sie sich (zuindest für ein paar Minuten) die Ehre gibt.
Am nächsten Tag reiten wir dann auf einem Elefanten durch den Dschungel, müssen allerdings zu viert darauf Platz nehmen, wobei wir beide nach hinten schauen und es Johanna bereits nach kurzer Zeit schlecht wird (allerdings kann sie sich beherrschen und muss nicht dem Elefanten auf den Hintern spucken). Leider sehen wir aber weder Rhinos noch Tiger.
Später gehen wir dann auf eine Bootstour in einem Einbaum, dessen Stabilität im Wasser uns zumindest fragwürdig erscheint; als dann auch noch vermehrt Krokodile auftauchen, ist uns bei der ganzen Sache nicht mehr so wohl und als wir aussteigen, sind wir froh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. Abgeladen werden wir mitten im Dschungel und wir machen uns auf einen stundenlangen Spaziergang durch selben. Trotz schweigsamen Schleichens wird uns nicht die Gnade zuteil, ein Rhinozeros oder einen Tiger zu Gesicht zu bekommen.
Auch bei einem weiteren Spaziergang früh des Morgens bekommen wir v.a. Vögel zu sehen, trotzdem hat uns die ganze Sache gefallen (und ausserdem kann man ja nicht immer Glück haben, hatten wir doch schon schönstes Wetter im Mount Everest Base Camp).

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Fahrt nach Hetauda (Daman)

Die Route, welche wir gewählt haben um zum Chitwan Nationalpark zu gelangen führt uns über eine malerische Strasse in Richtung Hetauda. Unterwegs besuchen wir auch Daman mit seinem Aussichtsturm in sowjetischer Bauart, von wo aus man verschiedene Berge des Himalaya sehen können sollte (leider sind diese von Quellwolken etwas eingehüllt, die Aussicht ist aber trotzdem sehr schön).
Des Nachts halten wir bein einem kleinen lokalen Restaurant am Rande der Strasse, um einerseits zu essen und andererseits ein etwas kontrolliertes Schlafplätzchen für eine Übernachtung im Auto zu haben.
Als wir schon fast eingeschlafen sind, bemerken wir ein komisches Kratzen und müssen feststellen, dass wir eine wohl eine Maus im Auto haben. Diese zu fangen gelingt uns trotz nächtlichen Ausräumens des Autos nicht und wir beschliessen, uns möglichst bald Mäusegift und(oder eine Mausfalle zu besorgen.

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Kathmandu 3

Zurück in Kathmandu treffen wir uns wieder mit Romy und Miro auf ein gemeinsames Abendessen.
Die nächsten Tage verbringen wir mit Warten in der indischen Botschaft und der Vorbereitung unserer Indienreise (was will man anschauen, welche Route sollte man dazu idealerweise fahren usw.); ausserdem nutzen wir die Gelegenheit, vor Indien unsere Wäsche wenigsten nochmals halbwegs sauber waschen zu lassen.

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Pokhara

Nach dem strapaziösen Trekking wollten wir uns einige Tage in Pokhara erholen. Die Stadt ist bekannt für den schönen See, was man aufgrund der dutzendfach vorhandenen „lake side“ Hotels unschwer erkennen kann. Die Touristenmeile verläuft entlang des Sees und lädt mit Restaurants aus aller Welt wieder einmal dazu ein westlich zu essen. Mit Marion, einer Deutschen, die wir am letzten Tag unseres Trekkings kennen gelernt haben, trafen wir uns jeweils am Abend zu italienischem oder amerikanischen „Spezialitäten“ und einem Bier.
Die Tage verlaufen relativ gemütlich auf unser Dachterrasse Zeitung lesend oder am See entlang wandernd. Einmal begaben wir uns in nicht touristisches Gefilde und besuchten die Mahendra Cave, die anscheinend eine der grössten Höhlen Südostasiens sein soll, von welcher wir jedoch nur einen kleinen Teil zu sehen bekommen. Als Trost für die mickrige Höhle erhält Fabian den Segen eines Priesters, der am Ende der Höhle neben einer Ganesh Statue und hinter dem Abstieg, die zum heiligen Quellwasser führt, sitzt.
Nach vier Tagen haben wir genug von Pokhara und begeben uns auf die achtstündige Busfahrt zurück nach Kathmandu.

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Annapurna „Trekking“

Ein Trekking wollten wir in Nepal machen. Man kann jedoch nicht einfach loswandern, sondern muss sich erst die Bewilligung für eine spezifische Region besorgen und eine Öko-Gebühr bezahlen, die in das Gebiet investiert wird (z.b. mit dem Bau von Solarzellen in den Übernachtungsraststätten). Wir entschieden uns für die Annapurnaregion, die von Reisfeldern auf 1000 Metern Höhe bis zu Bergen über 7000 Meter ziemlich alles zu bieten hat und auch für den Ethnologen interessant ist, da je nach Höhenlage und Anbaustil unterschiedliche Ethnien anzutreffen sind.
Erst fuhren wir mit dem Bus nach Pokhara, nahmen uns von dort aus ein Taxi nach Nayapul und übernachteten in der Nähe. Am ersten Tag ging es ziemlich zackig voran, (gefühlte) mehrere Tausend Treppenstufen und über 1200 Höhenmeter legten wir (mit dutzenden von anderen Wandergefährten) in relativ kurzer Zeit zurück. Oben angelangt, schmerzte Fabian bereits das rechte Knie und die letzte Stunde nach unten verwandelte sich in ein zweieinhalbstündiges Desaster, sodass es schon dunkel war, als wir die nächste Gaststätte erreichten.
Obschon am Abend noch gewisse Zweifel in der Luft lagen, ob wir am nächsten Tag wirklich weitergehen wollen, nahmen wir am nächsten Morgen die zweite Etappe in Angriff. Anfangs ging es gut voran und wir stiegen weitere 600 Höhenmeter dem Base Camp entgegen bis nach Chomrong (der Hälfte der
Wegstrecke zum Annapurna Base Camp), wo es leider wieder bergab ging. Schnell schmerzte das Knie wieder und der grosse Rucksack wanderte auf den Rücken von Johanna. Alles nützte nichts, das Trekking musste abgekürzt werden (auch, um durch einen wahrscheinlich zu langsamen Abstieg nicht völlig aus dem Zeitplan geworfen zu werden). Wir verzichteten auf weitere Höhenmeter, da diese nicht nur hoch, sondern auch wieder hinunter zurückgelegt werden müssen und wählten eine andere Route zurück. Am dritten Tag ging es relativ flach voran und Fabian ärgerte sich, dass wir es nicht bis ins Annapurna Base Camp geschafft haben, denn das Knie schmerzte nicht mehr so stark wie am Vortag.
Zurück in Nayapul war der Ärger jedoch wieder verflogen, denn es bot sich die Möglichkeit auf dem Busdach zurück nach Pokhara zu fahren. Kurz vor Pokhara mussten wir jedoch für die letzten paar Meter im Bus „Platz nehmen“, genauer gesagt: aus Mangel an Sitzplätzen im etwa 1.60m hohen Bus etwas gebückt im Mittelgang stehend verbringen.

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Kathmandu 2

Am 5. Oktober dann ist der eigentliche Höhepunkt des Dasain Festes (wichtigstes Fest in Nepal), der Tag, an dem eigentlich jeder Haushalt mindestens eine Ziege opfern sollte (wobei eigentlich nur der abgeschlagene Kopf des Tieres wirklich geopfert wird, den Leib des Tieres gilt dann als gesegnet und wird in der Regel zu einem Festmahl am weiterverarbeitet, die „Verschwendung“ hält sich also in Grenzen). Wir gehen frühmorgens zum Durdar Square von Kathmandu und werden Zeuge langwieriger Rituale um die Durga (eine Göttin, von der es neun Inkarnationen gibt, die je nach Betrachtungsweise aber noch blutdurstiger als Kali dargestellt werden kann oder etwas friedlicher als Shakti) in eine Art Bildnis zu holen, damit ihr dann entsprechend geopfert werden kann, anschliessend werden die „Schlachtermacheten“ gesegnet und dann der Opferpfahl. Dann kommt die erste Ziege (in der Regel schwarz und männlichen Geschlechts), wird auch kurz gesegnet und dann wird ihm mit einem Hieb der Kopf abgehauen, welcher anschliessend zu den anderen Opfergaben (wie Reis, Früchte usw.) gelegt während der zuckende Körper um den Opferplatz gezogen wird, um diesen mit einem Kreis aus Blut zu umgeben. Weiter geht es mit einem Wasserbüffel, mit dem identisch verfahren wird (wir hatten zuerst bedenken, dass es etwas grausam werden könnte und mehrere Hiebe mit der Machete vonnöten sein würde, aber auch dieser wurde in einem Streich geköpft). Danach kommt die nächste Ziege dran und viele weitere schwarze Ziegen stehen schon in der Reihe um auch noch geopfert zu werden.
Wir aber begeben uns per Taxi nach Bhaktapur, wo es erneut einen Durdar-Square gibt. Wir werden Zeuge, dass in jedem der unzähligen Tempel Ziegen geopfert werden (die Einheimischen laden einen auch mit Freude ein, Fotos zu machen), ausserdem werden für viele Autos und Motorräder ebenfalls Ziegen geopfert und aufgeblasene Gedärme, Teile des Eingeweides und Blut ans Auto und auf das Autoreparaturwerkzeug geschmiert. Wir besichtigen auch in Bhaktapur wieder einige Tempel und kommen dann zum Tempel der neun Durgas, wo wir mit dem Priestern des Tempels ins Gespräch kommen. Diese erzählen uns, dass hier später der sich im Tempel befindliche riesige Wasserbüffel durch die Strassen gehetzt werden wird und wir finden uns später auch wieder hier ein. Zuerst wird der Büffel rot angemalt, dann betreten verschiedene Gruppen den Tempel, werden gesegnet, kommen wieder heraus und die Strassen und Gassen rund um den Tempel der neun Durgas füllt sich mit immer mehr Leuten, auch die Balkone der umliegenden Häuser und die Rohbaute in der Nähe füllen sich mit noch mehr Leuten. Es wird immer enger und enger und endlich kommt der betrunkene Wasserbüffel (es wurde ihm Bier eingeflösst) aus dem Tempel gerannt. Nach wenigen Sekunden ist er vorbeigetrabt und die Menschenmassen rennen ihm hinterher – raus aus der Stadt. Mitternachts wird auch er geopfert werden, allerdings erwürgt, da man seinen Hals wohl schwerlich mit einem Hieb durchtrennen könnte.
In den weiteren Tagen in Kathmandu beantragen wir unser indisches Visum und besorgen wir uns auch die Bewilligungen für das Trekking zum Annapurna Base Camp, das wir in den nächsten Tagen geplant haben.
Wir machen Wanderungen in die südwestlichen Vororte nach Kirtipur, Panga und Chobhar, sehen weitere Tempel, Kinder, die ein Glücksspiel leiten, an dem auch Erwachsene teilnehmen (die Kinder sind sozusagen die Bank!) und laufen in einen Street Parade (oder ev. eher Christopher Street Day) -mässigen Umzug mit lauter rot bemalten, komisch tanzenden Männern. Wir spazieren auch in den nördlichen Vorort Thoka, nehmen einen einheimischen Minibus zurück, der je länger je vollgestopfter.

ACHTUNG: Wer keine keine Kadaver und/oder kein Blut sehen möchte, sollte die nachfolgenden Fotos auf keine Fall betrachten!

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Kathmandu 1

Auf dem Weg nach Kathmandu hätten wir eigentlich bereits ein schönes Panorama über das gesamte Kathmandutal, leider wird uns aber auch gleich die Luftverschmutzung vor Augen geführt, welche besagte Aussicht entsprechend trübt.
Als wir dann in Kathmandu eintreffen, führt uns Miros Navigationsgerät mitten ins Chaos der Innenstadt hinein, leider auch in die Entgegengesetzte Richtung von Einbahnstrassen. Wir schaffen es dann aber doch zum geplanten Hotelparkplatz, der sich leider etwas ausserhalb westlich der Innenstadt befindet. Wir beide machen uns dann sogleich daran, ein erstes Mal die Stadt zu erkundigen, während der Rest unserer China-Reisegruppe fürs erste zu geschafft ist, um sich nochmals ins Getümmel Kathmandus zu begeben. Wir besichtigen erste Tempel, die es hier in ubiquitärem Ausmass zu geben scheint und besorgen uns eine Karte und einen Reiseführer, damit wir später nicht völlig Ahnungslos in Indien ankommen. Ausserdem besorgen wir uns ein Hotel inmitten des Innenstadtkuchens (Thamel), wohin wir die folgenden Tage dislozieren werden.
Da sich unser etwas peripherer Standort in der Nähe des Affentempels (Swayambunath) befindet, machen wir uns am nächsten Morgen auf, diesen als erstes zu erkundigen. Wir kaufen noch etwas zu trinken ein und begeben uns anschliessend auf den Aufstieg über 365 Stufen und entlang vieler Statuen und kleiner Tempel hinauf zu Affentempel. Unterwegs hat es bereits einige Affe, einige davon jedoch eher aggressiv. Nachdem Johanna unser Süssgetränk noch gegen den ersten zudringlichen Affen verteidigen kann, opfert Fabian dann halt die Reste des Getränkes an einen allzu zudringliche Affen, der einen nicht in Ruhe lässt, bis er es nicht bekommen hat (man kann ja nicht einen der „göttergleichen“ Affen verprügeln, oder nicht?). Swayambunath selbst besteht dann aus verschiedenen Tempeln uns Stupas, einem wilden Mix hinduistischer und buddhistischer Statuen, Tempel und Bildnisse. Hier oben scheinen die Affen auch etwas friedlicher zu sein, was auch an dem abkühlenden Bad liegen könnte, das viele Affen hier oben nehmen und dabei fröhlich von grosse Höhen ins Becken springen. Auf dem Abstieg entdecken wir dann, dass wir längst nicht die einzigen sind, die von Affen bedrängt werden. Leider laufen wir dann noch Ahnungslos in die Arme, bzw. in die färbenden Finger indischer Pseudo-Asketen (wir beheben den „Schaden“ aber nach dem gemeinsamen Foto sogleich wieder mithilfe des „Mama-Vorgehens“ bei kleinen Kindern).
Danach wechseln wir in unser Innenstadthotel (nochmals mit dem Auto quer durchs Chaos!), besuchen den Mahankal-Tempel und laufen uns die Füsse wund beim durchstreifen Kathmandus.
Am nächsten Tag besuchen wir die hinduistische Verbrennungsstätte von Pashupatinath ganz im Osten der Stadt und werden Zeuge von verschiedenen Trauerzeremonien, letzten Waschungen und eben der Verbrennungen der Toten; es scheint hier Hochbetrieb zu herrschen, wir mutmassen, dass noch alle Trauerfeiern vor dem bald beginnenden Dasain-Fest beendet werden sollen (übrigens riecht es manchmal beinahe wie an einer Grillparty!). Von hier aus laufen wir weiter an verschiedenen Tempelanlagen mit vielen Affen (welche wiederum teilweise hoch aggressiv sind), an einem Shiva geweihten Wildpark (weil der Shiva hier als Hirschinkarnation sein Horn verloren haben soll) und am Guheswore-Tempel vorbei bis nach Bouddhanath, der riesigen buddhistischen Stupa, um die sich viele Klöster und Läden tibetanischer Exilanten befinden.
In den folgenden Tagen machen wir noch viele lange Spaziergänge durch Kathmandu mit seinen tausenden von Tempelchen und Stupas, besteigenden Bhimsen-Turm und blicken mit etwas Übersicht ins Häuserwirrwarr dieser verrückten Stadt. Wir besuchen den Durdar-Square Kathmandus mit seinen vielen grossen Tempeln und dem Kumari-Haus (die Kumari ist Mädchen, dass eine Inkarnation einer Göttin darstellt, aber nur bis zu ihrer ersten Monatsblutung, danach wird eine neue Kumari gesucht; die Ausgediente wird selten geheiratet, da dies Unglück bringen soll), die Kumari zeigt sich uns aber leider nicht.
Wir spazieren auch bis nach Patan (auch Lalitpur genannt), einen komplett mit Kathmandu zusammengewachsenen Ort im Süden der Stadt. Hier nimmt die Konzentration an Tempeln gefühlsmässig sogar noch zu (auch wenn uns dies zuvor unmöglich schien); wiederum hat es auch hier einen Durdar-Square, einen goldenen Tempel, den Tempel der tausend Buddhas usw. usw. (an diesem Abend hat Johanna dann auch das Gefühl, langsam aber sicher genug Tempel gesehen zu haben).

ACHTUNG: Wer keine verbrennenden Leichen sehen möchte, sollte die nachfolgenden Fotos auf keine Fall betrachten!

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Von der Grenze nach Barhabise

Als erstes nach der Überschreitung der Grenze nach Nepal müssen wir uns ein Visum besorgen, was auch problemlos klappt. Nach den weiteren Formalitäten bezüglich des Carnets und der Einführung des Autos sind wir auch schon in Nepal und fahren weiter an Lastwagenkolonnen vorbei. Die Strasse ist weiterhin schlecht und mehrmals durch Erdrutsche unterbrochen, welche wir nur mühsamst, aber ohne fremde Hilfe, passieren können.
Obwohl Kathmandu eigentlich nicht weit entfernt wäre, schaffen wir es nur bis Barhabise, wo wir dafür noch Zeit finden, vor dem Eindunkeln die Stadt zu besichtigen, nepalesisches Geld zu beschaffen und uns ein Bier auf unser geglücktes China-Abenteuer zu gönnen.

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