Archiv der Kategorie: Kolumbien

Segeltörn Kolumbien-Panama (Islas San Blas)

Mit einem Tag Verspätung treffen wir also im Jachthafen Club Nautico ein und lernen die Besitzer/Veranstalter kennen: es sind dies Jeff und Rachel aus Colorado (USA), die sich den Traum einer Weltreise mit Segelboot erfüllen wollen und durch diese Segeltörns ihr Boot abzuzahlen gedenken um danach ihre eigene Reise zu starten. Daneben teilen wir das Boot mit neun weiteren Gästen: drei Australiern, zwei Israelis, zwei Franzosen, einer Amerikanerin und natürlich Patric. Nachdem wir uns bekannt gemacht haben, gehen wir noch kleinere Vorräte für den kleinen Hunger zwischendurch einkaufen und dann geht es auch schon los. Bei unserer Abfahrt dunkelt es bereits ein und wir sehen zum Abschied die herrlich erleuchtete Skyline von Bocagrande. Nachdem man sich bei ersten Gesprächen etwas besser kennen gelernt hat, gehen wir auch schon ins Bett, damit es uns nicht schlecht wird vom Wellengang.
Der erste Tag besteht dann v.a. aus Motor-unterstütztem Segeln und da wir uns nicht immer all zu wohl fühlen, verbringen wir viel Zeit mit lesen und schlafen. Am nächsten Morgen dann hören wir kein Motorengeräusch mehr und an Deck wird uns erklärt, dass wir einen Motorschaden haben und wir auch kaum mehr vorwärts kommen, da momentan totale Flaute herrsche. Um wenigstens etwas weiter zu kommen und nicht abzutreiben, wird dass kleine Landungsschlauchboot mit Aussenbordmotor seitlich am Schiff befestigt um dessen geringe Motorenleistung zu nutzen. Nachdem wir ein paar Stunden so weitergefahren sind, droht der Diesel knapp zu werden, aber uns kommt ein anderes Schiff (die „Stahlratte“ aus Bremen) zur Hilfe, welches uns, statt einfach Treibstoff zu verkaufen, gleich bis zu den nicht mehr all zu weit entfernten San Blas Inseln abschleppt. Dort gibt es dann endlich ein erstes Bad im Meer, welches eine willkommene Abkühlung bedeutet. Dann gehen wir per Schlauchboot an Land um ein Dorf der indigenen Kuna zu besuchen und um Langusten fürs Abendessen einzukaufen. Viele Touristen scheinen hier wohl nicht vorbei zu kommen, so wie wir bestaunt werden. Wieder an Bord werden die Langusten gekocht und wir geniessen ein Feinschmeckerabendessen. Später gibt es dann noch ein nächtliches Bad im Meer, zu dem sich sogar Fabian überwinden kann und fasziniert ist von den bei Schlägen aufs Wasser biolumineszierenden Kleinstorganismen, die aber mit der Zeit ganz schön gespenstisch werden können.
Die nächsten Tage verbringen wir dann an einsamen Stränden unbewohnter Inseln mit gelegentlichem Schnorcheln und Wasservolleyballspielen.
Am letzten Tag werden wir schliesslich auf die Hauptinsel Porvenir gebracht, um die Zollformalitäten der Einreise nach Panama zu erledigen. Von dort aus geht es dann zum Festland weiter und einem Fluss entlang zur Strasse. Die Einreiseroute wirkt auf uns eher wie eine Schmuggelroute, aber trotz fehlender Infrastruktur (abgesehen vom Anfang der Strasse), werden uns bei der Ankunft noch zwei Dollar „Hafengebühren“ abgeknöpft.

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Cartagena

Da wir also auf kein einziges Motel am Stadtrand treffen, fahren wir immer weiter nach Cartagena hinein und kommen so ins Gewühl der Altstadt, bzw. ins Getsemaní-Viertel. Da nur die Luxushotels hier über Parkplätze zu verfügen scheinen, parken wir auf einem überwachten Langzeitparkplatz und suchen uns anschliessend ein Hotel. Wir finden ein hübsches, in dem wir sogar ein Zimmer mit Balkon bekommen. Dann gehen wir endlich etwas essen und schreiben auch gleich der Verschiffungsgesellschaft (Enlace Caribe), dass wir in Cartagena eingetroffen sind und am nächsten Tag vorbeikommen wollen. Trotz etwas vorgerückter Stunde bekommen wir auch gleich Antwort d.h. einen Termin für den nächsten Tag um 14:30 Uhr.
Da wir am Morgen noch etwas Zeit haben, machen wir uns auf einen ersten Erkundigungsspaziergang durch die verschiedenen Altstadtviertel. Die Gassen, die in der Nacht eher abschreckend bis gefährlich wirkten, sehen bei Tage wunderschön malerisch aus. Wir spazieren kreuz und quer herum, vorbei an vielen historischen Hinterlassenschaften der Kolonialzeit. Cartagena war einer der wichtigsten Überseehäfen der Spanier und der Hauptabtransportort für das geraubte Gold Südamerikas. Das Klima ist fürchterlich feucht-heiss und so sieht Fabian nach einiger Zeit derart nass geschwitzt aus, dass er (sehr zu Johannas Vergnügen) zum Magneten für sämtliche mobilen Erfrischungsgetränke- und Glacéverkäufer wird. So gehen wir denn nochmals ins Hotel zurück, um eine erfrischende kalte Dusche (überhaupt werden wir in den kommenden Tagen täglich 2-4 Mal Duschen gehen, da die schwüle Hitze wirklich mörderisch ist) zu nehmen, bevor wir uns ins Büro von Luis Ernesto, dem Chef der Verschiffungsagentur begeben.
Dort fragen wir auch gleich, ob es noch andere Leute gäbe, die momentan ihr Auto in die USA oder nach Panama verschiffen würden. Für die USA gibt es zwar niemanden, aber nach Panama hat er momentan gleich mehrere Kunden zur Hand. Als erstes erzählt er uns von einem argentinischen Strassenkünstler, wobei er eine gemeinsame Verschiffung unseres Auto mit dem seinigen für weniger empfehlenswert hält (der Grund dafür wird uns später klar werden). Es gibt jedoch noch einen anderen Schweizer namens Patric, der auch sein Auto verschiffen möchte. Wir erhalten dessen Emailadresse und kontaktieren ihn, da eine gemeinsame Verschiffung viel billiger käme. Ausserdem besorgen wir noch sämtliche für die Verschiffung benötigte Unterlagen (so auch ein Krankenversicherungsnachweis, ohne den der Hafen nicht betreten werden darf). Die nächsten Termine für die Verschiffung sind dann der Freitagmorgen, an dem wir uns am Hafen registrieren lassen müssen, der Montag, an dem wir das Auto aufs Hafengelände fahren sollen und dann der Mittwoch, an dem das Auto auf Drogen usw. kontrolliert und in den Container gefahren wird.
Am nächsten Tag treffen wir dann auf Patric, der sich sehr gerne dazu bereit erklärt, einen grossen Container mit uns zu teilen. Im Verlauf des Gesprächs stellen wir fest, dass er bisher eine sehr ähnliche Reise wie wir gemacht hatte (auch zuerst von der Schweiz in Richtung Osten, dann aber über Australien und schliesslich auch ab Buenos Aires durch Südamerika). Danach klappern wir verschiedene Reisevermittlungsbüros ab, um uns über Abfahrtstermine, Routen und Kosten eines Segeltörns nach Panama zu erkundigen und anschliessend den passendsten zu buchen. Ausserdem müssen wir uns genügend Geld für die Verschiffung und den Segeltörn besorgen und sind erleichtert, dass man bei der einen Bank 2’000’000 Pesos aufs Mal abheben kann (klingt toll, nicht?). Am späteren Abend treffen wir noch auf einen Kollegen von Patric und dürfen feststellen, dass wir alle gerne Jassen und so kommen wir seit langem mal wieder zu einem Jassabend.
Am nächsten Morgen treffen wir uns dann wieder im Büro der Verschiffungsgesellschaft und lassen uns am Hafen registrieren. Danach trennen sich unsere Wege wieder bis zum Abend, da wir den Nachmittag auf einem Touri-Trip zu den Sehenswürdigkeiten etwas ausserhalb des (Altstadt-)Zentrums zu verbringen gedenken. Dies deshalb, weil man ansonsten aus Sicherheitsgründen immer ein Taxi zu diesen Sehenswürdigkeiten nehmen und dieses auch noch am Ort warten lassen müsste, was viel teurer kommen würde, als mit dem Touri-Bus dahin zu gelangen. So besteigen wir denn ein des Abends als Party-Bus genutztes Vehikel und fahren zuerst ins noble Bocagrande-Viertel mit seinen mondänen Hochhäusern und langgezogenen Stadtstränden. Anschliessend fahren wir auf den Stadthügel Cerro la Popa, auf dem sich eine kleine (nicht wirklich sehenswerte) Klosteranlage befindet. Der eigentliche lohnenswerte Grund hierhin zu kommen ist aber die fantastische Aussicht über Cartagenas Zentrum. Wieder unten angelangt, besuchen wir als nächstes die grösste Verteidigungsanlage ausserhalb der historischen Stadtmauern, das Fuerte San Felipe de Barajas, bevor wir wieder zurück ins Altstadtzentrum gefahren werden. Später am Abend treffen wir uns dann natürlich wieder auf einen gemütlichen Jass.
Früh am Montagmorgen und ohne Begleitung Johannas, da nur der eingeschriebene Fahrzeugeigentümer auf das Hafenareal zugelassen wird, fährt Fabian mit dem VW zum Enlace Caribe Büro, wo auch Patric kurze Zeit später mit seinem Nissan Patrol eintrifft. Allerdings müssen wir dann etwas länger warten, bis noch zwei weitere Fahrzeuge kommen, es sind dies der argentinischen Strassenkünstler Pablo, in einem uralten roten Chevrolet mit peruanischem Nummernschild, und Luxio der Koch, ebenfalls aus Argentinien, in einem alten VW-Bus, gegen den der unsrige wie ein Jungspund wirkt. Zu viert fahren wir anschliessend aufs Hafenareal und erfahren im Gespräch mit den beiden Argentiniern, dass diese noch keine Ahnung haben, wie sie nach Colón gelange sollen, um dort das Auto auch wieder abzuholen (man stelle sich vor, man müsste sich bei einer gemeinsamen Verschiffung mit einem von ihnen darauf verlassen, dass diese rechtzeitig in Colón eintreffen, da man das Auto nicht alleine wieder herauslöse kann…). Am Abend, als wir uns wieder zu einem Jass treffen, lernen wir noch zwei weitere Schweizer Jasser (Fränzi und Roman aus Zofingen) kennen, die ein Jahr per Bus in Lateinamerika unterwegs sind. So erweitert sich unsere Jassrunde und es kommt zu einem veritablen Molotovjass (allerdings leider ohne die Tolggen-Regeln), aufgelockert von einem gelegentlichen Guggitaler oder 5er-Bieter. Als wir des Nachts wieder im Hotel angelangt sind und noch schnell unsere Emails checken, erhalten wir eines von Luis Ernesto, in dem er uns mitteilt, das Fabians Krankenversicherungsnachweis von der Hafenbehörde nicht akzeptiert wurde und dies, nachdem wir bereits unser Auto aufs Hafenareal gestellt haben! Also schreiben wir eilig Versicherungsgesellschaft und Familie an, damit wir ev. noch einen „besseren“ Nachweis erhalten, um am Mittwoch (bzw. in ca. 30h) das Auto in den Container fahren zu dürfen.
Am Mittwochmorgen stellt sich dann Fabians zusätzlicher Versicherungsnachweis als ausreichend heraus, auch Patric wird in das Hafenareal gelassen, Pablo und Luxio jedoch sind noch an der Organisation ihrer Versicherung (sie kaufen sich schliesslich einen dreitägigen Versicherungsschutz und gelangen ca. 3h später auch in den Hafen). Patric und ich fahren unsere Autos vor unseren Container und müssen viele unserer Sachen ausladen, damit die Drogenhunde auch alles beschnüffeln können. Nachdem sämtliche Kontrollen erledigt und viele verschiedene Protokolle unterzeichnet wurden, dürfen wir endlich in den Container fahren. Diesmal gestaltet sich dies wesentlich einfacher als bei der letzten Verschiffung, da der längere Container auch etwas höher ist und wir ohne platte oder abmontierte Reifen einfach hineinfahren können. Kaum sind unsere Autos im Container, kommen auch Pablo und Luxio und beginnen mit demselben Prozedere, wobei bei Luxio ein derartiges Chaos zum Vorschein kommt, das wir gar nicht erstaunt sind, als er auch noch ein Säckchen „Grünzeug“ findet, das er aber vor den schnüffelnden Hunden „evakuieren“ kann (und wir erneut froh sind, nicht mit einem von ihnen verschifft zu haben). Jedenfalls hat zumindest er seinen Transport nach Colón organisiert, indem er auf einem Schiff als Koch angeheuert hat. Wir können derweil wieder das Hafengelände verlassen und ich gehe auf dem Rückweg zum Hotel noch bei einem Frisör vorbei, damit durch sein Werk wieder mehr Frischluft an meinen Kopf gelangen kann, was bei dieser Hitze ein nicht zu unterschätzendes Argument ist. Als wir dann auch noch beim Reisebüro, bei dem wir unseren Segeltrip gebucht haben, vorbei gehen, erfahren wir, dass der Segeltrip wohl erst mit einem Tag Verspätung starten kann. da der Hafenmeister neu einen kolumbianischen Kapitänsausweis statt „nur“ einen internationalen verlangt, was natürlich wieder darauf hinauslaufen soll, dass dieser mehr Abgaben von den verschiedenen Touristensegelbooten erhält, die natürlich trotzdem auslaufen werden, aber erst, nachdem dies verhandelt wurde. Was soll’s, da können wir keinen Einfluss darauf nehmen und so verbringen wir halt einen Tag mehr in Cartagena, bevor wir uns auf das motorisierte Segelschiff One World begeben.

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Fahrt durch Kolumbien

Als erstes in Kolumbien müssen wir uns um die hiesige Autoversicherung (SOAT) kümmern, denn bei den vielen zu erwartenden Militär- und Polizeikontrollen, will man nicht jedes Mal ins Schwitzen kommen, ob diese wohl nach der Versicherung fragen. So fahren wir gleich in den ersten grösseren Ort (Ipiales), in dessen Supermarkt eine solche Versicherung zu kaufen sein soll.
Obwohl wir uns nicht lange in Ipiales aufhalten, erreichen wir Pastos nicht mehr am selben Tag, da mit velorenn-bedingtem Stau und langer Ausreisewarteschlange auf ecuadorianischer Seite viel Zeit verstrichen ist. Wir übernachten also kurz nach Eindunkeln im Durchgangsort El Pedregal.
Früh am nächsten Morgen machen wir uns auf die Weiterfahrt, wir wollen ja die Tageslichtstunden zur Fahrt nutzen. Im Dunkeln ist es, nach Auskunft aller hier, viel zu gefährlich. Auf relativ mühsamer Fahrt auf einer kurvigen Strasse auf der auch immer wieder Zusammenschlüsse von Lastwagen überholt werden müssen, erreichen wir schliesslich Popayan. Aber direkt geht es weiter in Richtung Cali. Da in der Zwei-Millionenstadt Cali einerseits ein Verkehrschaos zu erwarten ist und die Stadt andererseits auch nicht ganz ungefährlich sein soll, umfahren wir diese über Puerto Tejada und Palmeira. Langsam beginnt es schon einzudunkeln, doch genau jetzt hat es keines der vielen Motels, die immer wieder am Strassenrand zu finden sind und eine ideale Übernachtungsmöglichkeit abgeben würden. Wir entschliessen uns also, in die nächste Stadt hinein zu fahren und gelangen so nach Tuluá, wo wir ein Hotel nehmen, das einen bewachten Parkplatz hat.
Auch am nächsten Tag machen wir uns wieder früh auf, müssen aber als erstes den rechten Hinterreifen wechseln, der über Nacht zu viel Luft verloren hat (was zwar schon in den letzten ein zwei Wochen absehbar war, da wir ihn alle 3-4 Tage wieder aufpumpen mussten, wir hatten aber gehofft, noch mit diesem Reifen Cartagena zu erreichen). Heute hat es viele tolle Ortsnamen auf der Strecke, so biegt die Strasse einmal nach Armenia und Sevilla ab und wir fahren durch Cartago und Bremen bis wir schliesslich nach Medellín gelangen. Hier bietet sich uns leider keine Umfahrungsmöglichkeit mehr und so durchfahren wir die gesamte Stadt und landen schliesslich an deren Ende in wenig vertrauenserweckenden „Vororten“. Wir müssen also nach dem Weg fragen und ein junger Mann gibt uns schnell Auskunft. Der Weg scheint furchtbar kompliziert, aber da er auch gleich auf den Bus in diese Richtung wartet, nehmen wir ihn ein Stückchen mit, auf dem er unser GPS spielen kann. Dank seiner Hilfe (er ist beruflich als Busfahrer unterwegs und kennt sich somit gut aus) gelangen wir zur Einfahrt in die „Autobahn“ Richtung Atlantikküste und lassen ihn bei der nächsten Busstation aussteigen. Weiter geht die Fahrt durch scheinbar wieder sicherere Gegenden, was aber wohl täuschen mag, denn die Militärpräsenz ist auch mitten im Nirgendwo enorm und so geraten wir auch immer wieder in Kontrollen, was aber (im Gegensatz zu v.a. Nordperu) meist nur durch die Neugier der Soldaten und Polizisten bedingt ist, die uns immer wieder nach unserer Reise fragen. Als wir dann an einer der vielen Maut-Stationen anhalten, meldet sich der Ölwarnblinker und wir müssen – mangels akkuratem Ersatz – unser 20W-50 Öl mit 15W-40 mischen. Da wir uns nicht sicher sind, ob diese Ölmischung auch taugt (und da es sowieso bald schon wieder Zeit für einen Ölwechsel wäre), halten wir bei nächster Gelegenheit für einen Ölwechsel. Die ist in Santa Rosa de Osos und da es sowieso schon eindunkelt, übernachten wir auch gleich hier. Am späten Abend bricht noch ein krachendes Hitzegewitter über uns herein, und wir hoffen, dass keinen Erdrutsche über die Strasse gehen.
Am nächsten Morgen holen wir uns zuerst im Ortskern noch etwas Geld, da die hiesigen Benzinpreise und die teuren Mautstationen unser Geld schnell weggefressen haben und dann fahren wir auch schon wieder weiter Richtung Atlantik und Cartagena. Nach knapp drei Stunden Fahrt haben wir dann endlich das kurvenreiche Berggebiet hinter uns gelassen und kommen somit ab jetzt schneller voran. Zuerst durch Caucasia, dann durch Planeta Rica – diese kolumbianischen Städte haben wirklich tolle Namen. Kurz vor dem Eindunkeln erreichen wir die Ausläufer von Cartagena und erhoffen uns (wie vor jeder grösseren Stadt), auf ein Motel am Ortseingang zu treffen, damit wir am nächsten Tag gemütlich zur Verschiffungsgesellschaft fahren können. Doch wie sich herausstellen soll, haben wir uns diesmal getäuscht und wir finden kein einziges solches Motel (die hat es irgendwie NIE dann, wenn man sie benötigen würde und ansonsten sieht man sie die ganze Zeit am Strassenrand).

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