Cobá

Im weitläufigen Cobá hat die touristische Entwicklung in den letzten Jahren wohl einen enormen Sprung gemacht. War man früher hier beinahe alleine unterwegs, kann man sich jetzt von dutzenden Fahrradrikschas herumkutschieren lassen. Da das Gelände aber derart weitläufig ist, geht es hier trotzdem weit geruhsamer zu und her als in Tulum.
Wir spazieren kreuz und quer durch die Ruinenanlagen, versuchen die Interpretationen der Stelen in den eigentlichen Stelen wiederzuentdecken und gelangen schliesslich zur höchsten Pyramide, dem sogenannten „Castillo“ der Nohoch Mul Gruppe. Hier sind dann aber doch wieder viele TouristInnen versammelt, die grösstenteils enorme Mühe bekunden die Pyramide zu erklimmen. Da wirken sportlich aussehende 25jährige so, als läge ihr 100ster Geburtstag doch schon einiges zurück. Noch eklatanter zeigt sich der Mangel an Gehvermögen im Abstieg: die meisten setzen sich von Stufe zu Stufe. Es wirkt als komme eine Horde Zweijährige die Treppe herunter.
Nachdem wir die Aussicht von oben über den Dschungel genossen haben, machen wir uns zu weiter im Dschungel verstreuten, unrenovierten Tempelanlagen auf. Kurz vor der Schliessung der Ruinenanlage eilen wir dann nochmals zum Castillo zurück, um dieses etwas einsamer sehen zu können.

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