Fahrt durch Guatemala (Chiquimula – Rio Dulce)

Auch auf guatemaltekischer Seite der Grenze haben wir keine Probleme bei der Einreise und so fahren wir schnell weiter in Richtung Chiquimula. Unterwegs können wir uns an einem Bankomaten noch die lokale Währung „Quetzales“ besorgen und beim Eindunkeln erreichen wir schliesslich den ersten grösseren Ort in Guatemala: Chiquimula.
Wir fragen beim (anscheinend) einzigen Motel nach einem Zimmer, es erscheint uns aber zu teuer, weshalb wir noch etwas weitersuchen. Die Suche artet schliesslich in eine längere Stadtbesichtigung aus, bei der wir aber auch nicht fündig werden (wir finden zwar Hotels, aber immer ohne sichere Parkplätze), sodass wir zu guter Letzt wieder zum zuerst angefragten Motel zurückkehren. In einem Restaurant nahebei gönnen wir uns schliesslich ein Abendessen mit Wein auf unsere gut überstandene Reise durch Honduras und später des Nachts geht Fabian noch baden, da es beim Motel auch noch ein Schwimmbecken gibt, das er auf keinen Fall auslassen möchte. Erst als es zu stark gewittert und die zeitliche Blitz/Donner-Distanz zu klein geworden ist, begibt er sich zu Johanna und Patric ins Zimmer.
Weiter geht die Fahrt Richtung Tikal am nächsten Morgen und über die Ortschaft Rio Dulce gelangen wir in die Nähe der – nach Angaben auf den guatemaltekischen Karten – „undefinierten“ Grenze zu Belize (limite no definido). Wir merken aber nichts davon, trotzdem sind wir nervös, da wir gehört haben, dass die Touristenbusse auf den Zufahrtsstrasse nach Tikal gerne überfallen werden.
Wir sind dann froh, als wir ohne Zwischenfälle am frühen Abend das Eingangstor zu Tikal erreichen, das von Soldaten und Parkwächtern gesichert wird. Die Leute vertreiben sich die Zeit, indem sie über die Eingangsbarriere Volleyball spielen und sie fordern uns auch sogleich zum Mitspielen auf. Gespielt wird um eine Dreiliterflasche Limonade („Jumbo“). Obwohl die ganze Sache eigentlich relativ unanstrengend ist, kommen Patric und Fabian in der Schwüle des Abends mächtig ins Schwitzen und so sind wir dann einmal mehr froh um die Aussendusche an unserem VW-Bus. Johanna hat in der Zwischenzeit das Camping-Equipment aufgebaut und so können wir noch gemütlich Picknicken und Jassen und verbringen dann eine ruhige Nacht in der entspannten Obhut der Soldaten.

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